| Lucius Cornelius Sulla
Felix wurde 138v.Chr. geboren und entstammte der römischen Patrizierfamilie
der Cornelier. Seine Kariere begann mit dem Sieg im Jugurtinischen Krieg, in dem er 105v.Chr. die Auslieferung des Jugurta, den Numiderkönig erreichte, der verschiedene Senatoren bestochen hatte. 97v.Chr. wurde Sulla Prätor und verwaltete 96-92v.Chr. Kilikien. Sulla kämpfte 90/89v.Chr. als Quästor erfolgreich im Bundesgenossenkrieg, als dieser eigentlich schon vorbei war. 88v.Chr. wurde ihm auf Grund seiner Erfahrungen als Feldherr das Amt des Konsuln übertragen, er verlor es aber noch im gleichen Jahr an den Volkstribunen P. S. Rufus, der Marius das Amt übertrug. Sulla rüstete zu dieser Zeit zum Krieg gegen Mithradates. Er hatte statt Marius den Auftrag bekommen, gegen die Griechen in den Krieg zu ziehen. Auf Grund seiner Absetzung und der Verbündung zwischen Marius und P. Sulcipius Rufus erbost, zog Sulla nach Rom, nahm die Stadt gewaltsam ein und ließ seine Gegner zu Staatsfeinden erklären und einige von ihnen hinrichten. Dabei fand auch P. S. Rufus den Tod. Sulla, dem nur einer seiner Offiziere folgte, nämlich Luculus, zeigte durch seinen Putsch einen revolutionären Schritt, den er mit dem Ziel, den Tyrannen abzusetzen begründete. Er verabschiedete ein Gesetz, das eine Wiederholung eines solchen Putsches vermeiden sollte und ein weiteres, das die Zinslast erleichtern sollte, da er erkannte, wie dieses Problem die Stabilität Roms belastete. 86v.Chr. musste jedoch eine weitere Maßnahme vorgenommen werden. Bei neuen Wahlen wurde L. C. Cinna zum Konsul gewählt. Dieses Amt blieb ihm bis 84v.Chr. erhalten. Er rief den von Sulla geächteten Marius zurück, der wieder ein schreckliches Blutbad inszenierte, jedoch 86v.Chr. verstarb. |
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